Lgog OV Berching

Großes Interesse am politischen Frühstück zum Thema "Zukunft unserer Grund- und Mittelschule"

"Berching, wohin gehst Du?" – "Zukunft unserer Grund- und Mittelschule". Über 45 interessierte Bürgerinnen und Bürger konnte CSU-Vorsitzender Thomas Frölich zur Veranstaltung der CSU und FU Berching in der Aula der Grund- und Mittelschule begrüßen. Neben erstem Bürgermeister Ludwig Eisenreich waren auch zweite Bürgermeisterin Gerlinde Delacroix, dritter Bürgermeister Roland Meyer, sowie etliche Stadträte gekommen.

 

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Rektor Stefan Kleinod stellte zu Beginn heraus, wie sich Schule im Laufe der Jahre geändert hat. Waren die Kinder früher von 8 Uhr bis mittags in der Schule wird für die aktuell rund 400 Schüler eine Mittagsbetreuung, Offene Ganztagesbetreuung, sowie Ganztagesklassen angeboten. Knapp 250 Schüler nehmen eines dieser Angebote in Anspruch. In diesem Rahmen werden pro Woche alleine 550 Essen an die Schülerinnen und Schüler ausgegeben.


Weitere Schwerpunkte der Schule sind die Berufsvorbereitung und das Schulprofil, das heißt die fachlichen und überfachlichen Angebote, die von der Schule bereitgestellt werden und sie von anderen Schulen unterscheiden. Um den Schülerinnen und Schülern auch die heute notwendige Medienkompetenz zu vermitteln, stehen neben zwei Computerräumen, auch interaktive Whiteboards/Smartboards und eine computergesteuerte CNC-Fräse zur Verfügung. Neben der Einrichtung von zwei Netbookklassen nimmt die Grund- und Mittelschule auch am Projekt Lernreich 2.0 teil, in dem erprobt wird, wie sich die individuelle Förderung und die Fähigkeit zum selbstgesteuerten Lernen durch den Einsatz digitaler Medien in Mathematik, Naturwissenschaften und anderen übungsintensiven Fächern weiter steigern lässt.


Ein weiterer schulischer Schwerpunkt ist die Förderung der persönlichen und sozialen Kompetenz der Schülerinnen und Schüler. Schulen sollen nicht nur Wissen und Können vermitteln, sondern auch Herz und Charakter bilden. Dazu gibt es Angebote wie Schulsozialarbeit und Projekte wie „Fair streiten, „Groß hilft Klein" und eine Kooperation mit der Lebenshilfe Höhenberg. In Zusammenarbeit mit der Helios-Klinik Berching sind dort auch Schülerinnen und Schüler in ihrer Freizeit tätig und besuchen Bewohner.


Inklusion, das gemeinsame Lernen von Schülerinnen und Schülern mit und ohne Behinderung ist ebenfalls ein wichtiger Punkt in der Arbeit der Grund- und Mittelschule. Aktuell gibt es vier Kooperationsklassen, Arbeit mit Schulintegrationshelfern und eine Kooperation mit der Lebenshilfe Neumarkt.


Resultierend aus den Anforderungen, die an eine moderne Schule heutzutage gestellt werden, sind neben erforderlichen Sanierungsmaßnahmen im Bereich Sanitär, energetische Sanierung, Schallisolierung und Verbesserung der Sicherheitsstandards auch räumliche Erweiterungen erforderlich. So sind für Ganztagesschulen sogenannte Differenzierungsräume notwendig, welche die Schule aktuell nicht in dem nötigen Maß zur Verfügung stellen kann. Auch im Bereich von Besprechungs-, Übungs- und Fachräumen gibt es Bedarf. Insgesamt, so Rektor Stefan Kleinod, würden 12 - 15 zusätzliche Räume benötigt. Von der Notwendigkeit der aufgeführten Maßnahmen konnten sich die Teilnehmer bei einem ausführlichen Rundgang durch die Grund- und Mittelschule überzeugen.


In der anschließenden Diskussion in der Mensa stellte erster Bürgermeister Ludwig Eisenreich heraus, wie wichtig die Grund- und Mittelschule für Berching sei. Um das Thema Sanierung angehen zu können, muss der Stadtrat als erstes einen Grundsatzbeschluss fassen, dass die Sanierung angegangen werden soll. Dann könne mit den Planungen begonnen werden. In der Diskussion gab es auch die Frage, ob hier ein Neubau nicht besser wäre, als eine Sanierung der bestehenden Gebäude. Auch dies solle im Rahmen der Planungen geprüft werden.

 

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